Aktuelle Rasselisten

 

Von den 26 Kantonen und Halbkantonen haben 12 eine Rasseliste eingeführt. Kantone ohne Rasselisten sind beide Appenzell, Bern, Glarus, Graubünden, Jura, Luzern, Neuenburg, St. Gallen, die Urkantone sowie Zug. Im Kanton Aargau wurde auf den 1. Mai 2012 eine Rasseliste eingeführt, ein Referendum gegen das entsprechende Gesetz war mit 75 % der Stimmen abgelehnt worden. Im Kanton Glarus hat die Landsgemeinde am 6. Mai 2012 die Einführung von Rasseverboten abgelehnt und die Exekutive beauftragt, eine Liste mit bewilligungspflichtigen Rassen zu erarbeiten.


Insgesamt stehen 36 Hunderassen in mindestens einem Kanton auf der Rasseliste. Die längste Rasseliste besitzt der Kanton Tessin mit 30 Rassen; die kürzeste Rasseliste ist diejenige des Kanton Waadt mit drei Rassen. Die meisten Rassen verbietet der Kanton Genf, wo die Haltung von 15 Rassen verboten ist. Neben Genf kennen auch die Kantone Freiburg, Wallis und Zürich generelle Haltungsverbote für bestimmte Rassen; in allen anderen Kantonen ist die Haltung aller Listenhunderassen mit einer kantonalen Bewilligung möglich.

Genf verlangt für alle Hunde über 25 kg zusätzlich eine Haltebewilligung, die an einen Wesenstest gebunden ist. In Zürich sind für alle Hunde über 16 kg und/oder 45 cm Schulterhöhe („Rassentyp I“) Erziehungskurse vorgeschrieben, die über das im Bundesgesetz geforderte Minimum hinausgehen.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Rasseliste#Rasselisten_in_der_Schweiz